EICHELMANN 2018

Eine stimmige, gleichmäßige Kollektion präsentiert Florian Feth auch in diesem Jahr. Die Basis stimmt, wie der kompakte Gutsriesling und der saftig-süffige feinherbe Silvaner zeigen. Die weißen Ortsweine sind deutlich fülliger, unsere Favoriten sind der zitrusduftige Riesling, der gute Struktur und reintönige Frucht besitzt, und der Grauburgunder, der klar, frisch und zupackend ist. An der Spitze der trockenen Weißweine steht der  Riesling aus dem Bürgel, Jahrgang 2015, der feine Würze und Reife im Bouquet zeigt, füllig und saftig ist, reife Frucht und gute Struktur besitzt. Zum ersten Mal konnten wir dieses Jahr eine Trockenbeerenauslese von Florian Feth verkosten, einen Gewürztraminer, der viel Duft und Würze zeigt, süß und konzentriert ist bei ganz dezenter Bitternote im Abgang. Sehr gleichmäßig präsentieren sich die drei Rotweine. Der Schwarzriesling ist fruchtbetont, sehr reintönig, der Spätburgunder lebhaft und zupackend. Unsere leichte Präferenz gilt der Mineralstaub genannten Cuvée aus Spätburgunder, Dunkelfelder, Hegel und etwas Dornfelder, die gute Struktur, Frische und Frucht besitzt.

81 2016 Riesling trocken (Art.-Nr.10)

84 2016 Riesling trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 15)

82 2016 Weißburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 12)

85 2016 Grauburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 44)

83 2016 Chardonnay trocken Dalsheimer (Art.-Nr. 46)

86 2015 Riesling trocken Dalsheimer Bürgel (Art.-Nr. 80)

81 2016 Silvaner „feinherb“(Art.-Nr. 16)

87 2015 Gewürztraminer Trockenbeerenauslese (Art.-Nr. 83)

84 2016 Schwarzriesling trocken Heidesheimer (Art.-Nr. 02)

85 2015 „Mineralstaub“ Rotwein trocken (Art.-Nr. 40)

84 2016 Spätburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 00)



der jahrgang 2016

Ein Jahrgang der uns noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird, der uns ganz schön forderte und wir unser ganzes Wissen und Gespür für Zusammenhänge in der Natur unter Beweis stellen durften.

 

Auf einen milden Winter folgte im März und April eine Kältephase die den Austrieb der Reben noch einmal verzögerte und erst Ende April die Vegetation richtig in Fahrt kam. Zum Glück blieben unsere Reben, im Gegensatz zu anderen Anbaugebieten, vom Frost verschont und trugen keine Schäden davon.

 

Im Mai und Juni bewegten sich die Temperaturen in einem durchschnittlichen Mittel, wo hingegen die Niederschläge in einer ungewohnt hohen Menge unsere Region mit der zum Teil doppelten Menge an Wasser versorgte. Dies führte bei den Reben zu einem enormen Triebwachstum und brachte leider eine hohe Infektionsrate an falschem Mehltau (Peronospora) mit sich, so massiv wie es unser Gebiet noch nie getroffen hat. Wir erhöhten in dieser Phase unseren Arbeitseinsatz, intensivierten die Schutz- und Pflegemassnahmen durch unter anderem dem Einsatz von heilenden Teebehandlungen unserer Pflanzen. Doch man konnte Ende Juli schon feststellen, dass wir wohl mit einem Verlust an Trauben bei der Ernte rechnen müssen.

Mitte Juli erlebten wir dann die erhoffte Kehrtwende in der Witterung, die Sonne zeigte sich öfters und es trocknete langsam ab. In dieser Zeit beseitigten wir Schäden, entfernten befallene Trauben und hielten uns mit weiteren Selektionmassnahmen etwas zurück. im August, pünktlich zum Reifebeginn, profitierten wir dann aber von überdurchschnittlichen Temperaturen und die übrig gebliebenen Trauben konnten hervorragend reifen. Auch der September war sehr sonnenverwöhnt und trocken und wir begannen die Weinlese Mitte des Monats mit enorm starken Qualitäten. Alles vollreif, gesund und extrem aromatisch. Dieses Bild zog sich vier Wochen lang durch und auch die spät gelesenen Riesling und Burgunder Trauben kamen in spitzen Qualitäten in den Keller. Ein bitterer Beigeschmack hatte jedoch die Erntemenge, die gerade mal bei 50% eines durchschnittlichen Jahrgangs lag und bei manchen Sorten wie Dornfelder mit einem Totalausfall zu verbuchen war. 

 

Für diesem starken Pilzbefall im Frühjahr sind wir aber unterm Strich mit einem blauen Auge davon gekommen und haben durch das volle Engagement von Familie und Team eine Glanzlandung hin gelegt. Die Qualitäten sind überdurchnittlich hoch und die bereits abgefüllten Weine dieses Jahrgangs 2016 stoßen bei Ihnen auf Begeisterung, was uns sehr freut! Es ist möglich, dass die ein oder andere Sorte wieder etwas früher ausverkauft ist, aber bislang sind Sie mit und geduldig gewesen und haben sich mit uns auf den neuen Jahrgang gefreut.



EICHELMANN 2017

Florian Feth erzeugt markante, geradlinige Weine, die sich von vielen anderen rheinhessischen Weinen nicht nur dadurch unterscheiden, dass sie aus biodynamischen Anbau stammen, sondern vor allem durch ihre kompromisslose Art. Während sonst in Rheinhessen bei trockenen Weinen mit deutlichen Restzuckerwerten gearbeitet wird, sind viele Weine von Volker Feth durchgegoren. Das Programm ist stimmig, angefangen beim geradlinigen Literriesling. Die weißen Ortsweine sind fülliger und kraftvoller, zeigen sehr gleichmäßiges Niveau, noch mehr Substanz bieten die bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Lagenweine des Jahrgangs 2014, wobei wir den konzentrierten, fülligen Hochberg-Riesling klar präferieren gegenüber dem allzu cremigen St. Georgenberg-Grauburgunder. Auch die rote Riege überzeugt, hier gilt unsere Präferenz dem wunderschön reintönigen Frühburgunder aus dem Hochberg.

80 2015 Riesling trocken (1l)

83 2015 Riesling trocken Pfeddersheimer

83 2015 Weißburgunder trocken Pfeddersheimer

81 2015 Grauburgunder trocken

83 2015 Chardonnay trocken Dalsheimer

86 2014 Riesling Spätlese trocken Pfeddersheimer Hochberg

84 2014 Grauburgunder trocken Pfeddersheimer St. Georgenberg

82 2015 Scheurebe feinherb

83 2015 Huxelrebe Spätlese Dalsheimer

84 2014 Rotweincuvée XIII  trocken

83 2014 Spätburgunder trocken Pfeddersheimer

87 2013 Frühburgunder Spätlese trocken Pfeddersheimer Hochberg

85 2013 Spätburgunder Auslese trocken Pfeddersh. St. Georgenberg



gault millau 2017

In diesem Jahr fanden wir die eingereichten Rotweine besser als die Weißen, etwa den Spätburgunder St. Georgenberg mit Aromen von wilden Brombeeren und schönem Trinkfluss oder die Rotweincuvée

mit einem nahezu mediterranen Charakter. Unter den Weißweinen fanden wir den knackigen, sauberen Pfeddersheimer Riesling und den kernfruchtigen Chardonnay am besten.

 

82 2015 Riesling trocken 1,0l

83 2015 Pfeddersheimer Weißburgunder trocken

83 2015 Grauburgunder trocken

84 2015 Dalsheimer Chardonnay trocken

84 2015 Pfeddersheimer Riesling trocken

84 2014 Pfeddersheimer St. Georgenberg Grauburgunder Spätlese

83 2015 Scheurebe feinherb

84 2015 Heidesheimer Schwarzriesling trocken

84 2014 Cuvée Dalsheimer trocken

84 2015 Pfeddersheimer Spätburgunder trocken

85 2013 Pfeddersheimer St. Georgenberg Spätburgunder Auslese