die ersten neuen SIND DA!


der jahrgang 2017

Ein ereignisreiches und Nerven forderndes Jahr liegt wieder einmal hinter uns und blieb spannend bis zum Schluss.

Wir starteten in die Vegetaionsphase mit sehr trockenen Böden, in denen durch fehlenden Schneefall oder Niederschläge im Winter kaum Wasser vorhanden war. Hohe Temperaturen schon am Jahresanfang führten zu einem frühen Austrieb der Reben und einen allgemein schnellen Start in die Saison.

Im Mai suchten uns zu den „Eisheiligen“ zwei kältere Nächte heim, die glücklicherweise nur leichte Frostschäden in einigen Dalsheimer Weinbergen verursachten und wir keine nennenswerten Einbußen verzeichnen mussten. In den nächsten Wochen, während die Reben weitertrieben, blieben die Niederschläge weitestgehend aus und die Trockenheit dauerte weiter an. Mitte Juli kam dann endlich der ersehnte Regen in unsere Region, brachte aber auch leider Hagel in Pfeddersheim mit sich und zerschlug einen Teil der Trauben. Zum Glück noch zu einem „günstigen“ Zeitpunkt in dem die Traubenbeeren noch nicht mit der Reife begonnen hatten und wir konnten durch einen Mehreinsatz an Selektionsmaßnahmen größere Folgeschäden wie Fäulnis vermeiden.

Das Wachstum der Reben war von diesem Zeitpunkt an unaufhaltsam, die Trauben bauten ordentlich Vorsprung auf und wir stellten uns bereits zu diesem Zeitpunkt auf eine verfrühte Ernte ein.

Alles entwickelte sich hervorragend, bis uns der Hagel am 19. August ein zweites Mal traf und in den Dalsheimer Weinlagen so heftige Schäden verursachte, dass wir zwei Tage später mit der Weinlese beginnen mussten. Die Trauben standen in der vollen Reife, platzen durch den Hagel auf und verloren ihren Saft. Um eintretende Fäulnis zu vermeiden begannen wir so früh wie noch nie mit der Ernte, was natürlich einen etwas stressigen Start verursachte, da wir noch nicht darauf eingestellt waren und auch unsere Erntehelfer noch nicht zur Verfügung standen.

 

So früh wie wir begonnen hatten, war aber auch die Ernte Ende September schon eingeholt und die Qualität trotz allem sehr sehr hoch. Der Keller war gefüllt mit spannenden Gewächsen und wir konnten nach der ganzen Aufregung in diesem Weinjahr sogar, unterm Strich, mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein!

Die Moste vergoren zügig und ohne Schwierigkeiten zu klaren, fruchtbetonten Weinen. Dier ersten Sorten konnten wir sogar Anfang Dezember schon abfüllen und somit die Lücken im Sortiment pünktlich zum Weihnachtsfest wieder schließen.

Die hauptsächliche Abfüllung begann aber erst im Februar mit den leichten, fruchtigen Weinen, die bis dort hin Zeit genug hatten auf der Feinhefe zu reifen und Ihren Charakter zu entwickeln.

Mittlerweile sind alle Qualitäten vom 2017er Jahrgang in den Flaschen und sind froh Ihnen solch einen Jahrgang bieten zu können. Der Säuregehalt liegt in diesem Jahrgang tendenziell um einige Milligramm höher, was dem Geschmacksbild sehr entgegen kommt da dadurch die Fruchtigkeit besonders in den Weissweinen extrem gefördert wird.

Wie wünschen Ihnen viel Freude an diesem nervenaufreibenden Jahrgang und sind selbst voller Spannung wie sich dessen Weine entwickeln werden.

 



EICHELMANN 2018

Eine stimmige, gleichmäßige Kollektion präsentiert Florian Feth auch in diesem Jahr. Die Basis stimmt, wie der kompakte Gutsriesling und der saftig-süffige feinherbe Silvaner zeigen. Die weißen Ortsweine sind deutlich fülliger, unsere Favoriten sind der zitrusduftige Riesling, der gute Struktur und reintönige Frucht besitzt, und der Grauburgunder, der klar, frisch und zupackend ist. An der Spitze der trockenen Weißweine steht der  Riesling aus dem Bürgel, Jahrgang 2015, der feine Würze und Reife im Bouquet zeigt, füllig und saftig ist, reife Frucht und gute Struktur besitzt. Zum ersten Mal konnten wir dieses Jahr eine Trockenbeerenauslese von Florian Feth verkosten, einen Gewürztraminer, der viel Duft und Würze zeigt, süß und konzentriert ist bei ganz dezenter Bitternote im Abgang. Sehr gleichmäßig präsentieren sich die drei Rotweine. Der Schwarzriesling ist fruchtbetont, sehr reintönig, der Spätburgunder lebhaft und zupackend. Unsere leichte Präferenz gilt der Mineralstaub genannten Cuvée aus Spätburgunder, Dunkelfelder, Hegel und etwas Dornfelder, die gute Struktur, Frische und Frucht besitzt.

81 2016 Riesling trocken (Art.-Nr.10)

84 2016 Riesling trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 15)

82 2016 Weißburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 12)

85 2016 Grauburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 44)

83 2016 Chardonnay trocken Dalsheimer (Art.-Nr. 46)

86 2015 Riesling trocken Dalsheimer Bürgel (Art.-Nr. 80)

81 2016 Silvaner „feinherb“(Art.-Nr. 16)

87 2015 Gewürztraminer Trockenbeerenauslese (Art.-Nr. 83)

84 2016 Schwarzriesling trocken Heidesheimer (Art.-Nr. 02)

85 2015 „Mineralstaub“ Rotwein trocken (Art.-Nr. 40)

84 2016 Spätburgunder trocken Pfeddersheimer (Art.-Nr. 00)



EICHELMANN 2017

Florian Feth erzeugt markante, geradlinige Weine, die sich von vielen anderen rheinhessischen Weinen nicht nur dadurch unterscheiden, dass sie aus biodynamischen Anbau stammen, sondern vor allem durch ihre kompromisslose Art. Während sonst in Rheinhessen bei trockenen Weinen mit deutlichen Restzuckerwerten gearbeitet wird, sind viele Weine von Volker Feth durchgegoren. Das Programm ist stimmig, angefangen beim geradlinigen Literriesling. Die weißen Ortsweine sind fülliger und kraftvoller, zeigen sehr gleichmäßiges Niveau, noch mehr Substanz bieten die bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Lagenweine des Jahrgangs 2014, wobei wir den konzentrierten, fülligen Hochberg-Riesling klar präferieren gegenüber dem allzu cremigen St. Georgenberg-Grauburgunder. Auch die rote Riege überzeugt, hier gilt unsere Präferenz dem wunderschön reintönigen Frühburgunder aus dem Hochberg.

80 2015 Riesling trocken (1l)

83 2015 Riesling trocken Pfeddersheimer

83 2015 Weißburgunder trocken Pfeddersheimer

81 2015 Grauburgunder trocken

83 2015 Chardonnay trocken Dalsheimer

86 2014 Riesling Spätlese trocken Pfeddersheimer Hochberg

84 2014 Grauburgunder trocken Pfeddersheimer St. Georgenberg

82 2015 Scheurebe feinherb

83 2015 Huxelrebe Spätlese Dalsheimer

84 2014 Rotweincuvée XIII  trocken

83 2014 Spätburgunder trocken Pfeddersheimer

87 2013 Frühburgunder Spätlese trocken Pfeddersheimer Hochberg

85 2013 Spätburgunder Auslese trocken Pfeddersh. St. Georgenberg



gault millau 2017

In diesem Jahr fanden wir die eingereichten Rotweine besser als die Weißen, etwa den Spätburgunder St. Georgenberg mit Aromen von wilden Brombeeren und schönem Trinkfluss oder die Rotweincuvée

mit einem nahezu mediterranen Charakter. Unter den Weißweinen fanden wir den knackigen, sauberen Pfeddersheimer Riesling und den kernfruchtigen Chardonnay am besten.

 

82 2015 Riesling trocken 1,0l

83 2015 Pfeddersheimer Weißburgunder trocken

83 2015 Grauburgunder trocken

84 2015 Dalsheimer Chardonnay trocken

84 2015 Pfeddersheimer Riesling trocken

84 2014 Pfeddersheimer St. Georgenberg Grauburgunder Spätlese

83 2015 Scheurebe feinherb

84 2015 Heidesheimer Schwarzriesling trocken

84 2014 Cuvée Dalsheimer trocken

84 2015 Pfeddersheimer Spätburgunder trocken

85 2013 Pfeddersheimer St. Georgenberg Spätburgunder Auslese